Alte Objektive an neuen Kameras verwenden (2022)

David Wolski

Hersteller empfehlen immer gerne die neusten Objektive. An vielen aktuellen Systemkameras und DSLRs funktionieren aber auch altbewährte Optiken. Wer sucht, findet hier echte Perlen zum erschwinglichen Preis.

Alte Objektive an neuen Kameras verwenden (1)

Vergrößern Schätze vom Gebrauchtmarkt: Zwei ausgesuchte, ältere Objektive von Nikon für moderne digitale Spiegelreflexkameras

© David Wolski

Die Weisheit „Das Objektiv macht das Bild, nicht die Kamera“ gilt auch heute noch bei Digitalkameras. Oder anders formuliert: Wenn schon die Optik nichts taugt, dürfen Sie von der Kamera nicht viel erwarten. Wer sich mit Fotografie beschäftigt und sich eine digitale Spiegelreflexkamera oder Systemkamera zulegt, wird deshalb über kurz oder lang besonderen Wert auf gute Objektive legen. Was digitalen Spiegelreflexkameras (DSLRs) und einigen Systemkameras einen enormen Vorteil gegenüber Kompaktkameras, Knipsen und Smartphones verschafft, ist die Flexibilität durch den Einsatz von Wechselobjektiven.

Gute Objektive haben kein Verfallsdatum

Kamera-Hersteller bieten digitale Spiegelreflexkamera (DSLRs) und Systemkameras meistens im Kit mit einer einsteigerfreundlichen Linse an, die passable Ergebnisse erzielt, aber kein Loch in die Geldbörse reißt. Bei kleinen Systemkameras kommt es zudem auch auf Tragekomfort an, da Fotografen kaum Lust darauf haben, kiloschwere Optiken herumzutragen. Ab einem gewissen Anspruch an die Ergebnisse genügt die Leistung von günstigen Zoomobjektiven aber nicht mehr und die Jagd nach der optimalen Optik beginnt. Welche Objektive in Frage kommen, legt das verwendete Kamerasystem fest. Für viele aktuelle Kameras von Canon, Nikon und Sony eignet sich hier nicht nur Neuware. Dank einem abwärtskompatiblem Bajonet (engl „Mount“) für Objektive kommen auch ältere Optiken in Betracht. An DLSRs funktionieren auch viele Optiken aus der Zeit der Filmfotografie.

Für fast jedes Kamerasystem gibt es Objektive mit Kultcharakter, die nach wie vor Maßstäbe in der Abbildungsleistung stellen. Mit etwas Glück und Experimentierfreude, bekommen Sie für die neue Digitalkamera auf dem Gebrauchtmarkt echte Klassiker, deren optische Leistung neuwertigen Objektiven nicht nur gleicht, sondern diese sogar in den Schatten stellt. Zudem sparen Sie auf dem Gebrauchtmarkt für Objektive eine Menge Geld, da ältere Optiken für einen Bruchteil des Neupreises zu haben sind.

(Video) NEUE Kameras + ALTE Objektive: Geht das GUT ?

Außerdem: Viele Fotografen entscheiden sich einmal für ein Kamera-System und bleiben üblicherweise dem Hersteller treu. Meist können Sie Ihre Objektive aus Analogzeiten auch an modernen DSLRs weiter verwenden. Die Bajonette (Objektiv-Anschlüsse) haben sich im Laufe der Jahrzehnte bei den tonangebenden Herstellern Nikon und Canon kaum geändert, sondern wurden erweitert. Da sich die Kamera-Fähigkeiten ändern und heute jede Kamera eine CPU im Objektiv erwartet, gibt es allerdings Unterschiede, wie praktikabel eine Kamera-Objektiv-Kombination ist. In einigen Fällen funktioniert Blendenautomatik oder Autofokus nicht und Sie müssen einige Einstellungen manuell vornehmen.

Kult und Krempel

Um bei der Suche nach Kult keinen Krempel zu erwerben, helfen beim Durchstöbern von Fundgruben und Ebay-Angeboten folgende Kriterien:

Gute Optiken sind leider erstaunlich preisstabil und ein hervorragendes Objektiv aus den 90er Jahren kann auch heute noch einiges kosten.

Generell haben augenscheinlich zu billige Gelegenheiten immer einen Haken. Probieren Sie im Zweifelsfall das Objekt zunächst aus.

Die Anschaffung eines gebrauchten Objektivs von Sigma, Tamron oder Tokina lohnt sich nur selten. Da diese Optiken für den Einsteigermarkt oder für das Billigsegment gebaut sind, macht der Einsatz eines gebrauchten Objekts selten Freude. Da hier zudem oft an Verarbeitungsqualität gespart wird, altern die Optiken doch recht schnell.

Tabu sind berüchtigte Billig-Marken: Practika, Porst und Seagull sind meist billige Nachbauten mit schlechter Optik und Glas von minderer Qualität. Verzeichnungen, Vignettierung und Unschärfe sind bei diesen Objektiven ein ständiger Begleiter. Wer sich und der Kamera einen Gefallen tun will, meidet Objekte dieser Art. Es lohnen sich damit höchstens Experimente, wenn ein Objektiv als „Dachbodenfund“ auftaucht, Geld sollte man dafür keines ausgeben.

Alte Objektive an neuen Kameras verwenden (2)

Vergrößern Das dürfen Sie erwarten: Ein Nikkor AF 80-20mm 1:2.8 D der dritten Generation (1993-1997) an einer Nikon D300

(Video) Alte Objektive an neuen Kameras | Vor- und Nachteile

© David Wolski

Umrechnung der Brennweite

Die Angabe von Brennweiten bei älteren Wechselobjektiven ist stets für die Dimensionen von 35mm-Film in Analogkameras angegeben. Wegen der anderen Bauform von Digitalkameras und einem kleineren Sensor, müssen Sie die Brennweite noch umrechnen. Es handelt sich dabei aber um keine komplizierten Berechnungen. Die Angaben der Brennweite sind dazu lediglich mit dem so genannten Crop-Faktor der Kamera zu multiplizieren, der eine Verlängerung der Brennweite bewirkt. Der Crop-Faktor beträgt beispielsweise 1,5 bei DSRLs von Nikon mit DX-Sensor, bei Canon je nach Modell 1,3 (1D-Serie) oder 1,6 (7D, 50D, Digital Rebel). Die exakte Angabe des Crop-Faktors finden Sie jeweils im Kamerahandbuch. Bei Canon Full-Frame und Nikon FX haben die Sensoren die gleichen Dimensionen wie ein 35mm-Film und es ist daher keine Umrechnung nötig.

Canon: Solide Markenobjektive

Viele Canon-Optiken passen auf aktuelle Canon-Kameras. 1987 führte Canon für Spiegelreflexkameras das EF-Bajonett ein und die Firma hat es bis heute behalten. Dies bedeutet: Alle EF-Objektive funktionieren mit modernen DSLRs von Canon mit nahezu keinen Einschränkungen. Es gibt allerdings von diesem Hersteller seit 2003 spezielle Objektive für Digitalkameras mitAPS-C-Sensor und einem leicht abgeänderten Bajonett, das Canon als „EF-S“ bezeichnet. Optiken dieser Bauart passen nicht überall und funktionieren beispielsweise nicht an Digitalkameras mit Full-Frame-Sensor wie etwa die Canon 5D/5D Mark II, 1Ds (Mark I-III). Richtig alte Objektive von Canon mit manuellem Fokus funktionieren leider gar nicht, da die MF-Objektive noch mit dem inkompatiblen FD-Bajonett ausgestattet sind. Es gibt zwar Adapter, allerdings gibt die Optik die Einstellung von Blende und Brennweite nicht an die Kamera weiter. Die passende Belichtungszeit müssen Sie bei der Verwendung dieser Objektive manuell an der Kamera einstellen und mit einem externen Belichtungsmesser ermitteln oder experimentell heraus finden.

Nikon: Echte Schätze am Gebrauchtmarkt

Bei Nikon gab es den letzten großen Wechsel des Bajonetts im Jahr 1977, als der Kamerahersteller das F-Bajonett einführte und auf eine neue Blendenautomatik setzte. Seitdem sind prinzipiell alle Objektive mit F-Bajonett zu neueren DSLRs und zu Systemkameras von Nikon kompatibel. Allerdings funktionieren nicht alle Objektive wie erwartet, da Nikons DSLRs eine CPU im Objektiv für Belichtungs- und Blendenautomatik erwarten. Digitale Spiegelreflexkameras von Nikons, die älter sind als die D200 sind, haben bei der Verwendung von alten Objektiven keine Belichtungsmessung. Die passende Belichtungszeit und Blende müssen Sie deshalb manuell einstellen. Schnappschüsse sind damit nicht möglich, da die Einstellung immer etwas Zeit braucht. Bei Hobbykameras von Nikon (D50 bis D90, D3000, D3100, D5000 und D5100) ist der Einsatz von alten AI-Objektiven ebenfalls umständlich. Ab der D200 funktionieren alte Objektive hingegen und Sie können sogar für MF-Optiken eigene Programme definieren und damit richtig alte Optiken an Kameramodellen ab der D200 nutzen. Die Funktion finden Sie in den Menüs von Nikons unter „Non-CPU Lens Data“.

Auch wenn der Einsatz von MF-Objektiven an neuen Nikons eher etwas für Bastler ist, so gibt es für Nikon ein großes Angebot an Klassikern, die nahezu uneingeschränkt an neuen Kameras funktionieren. Generell sind alle AF-Objektive der D-Serie von Nikkor/Nikon empfehlenswert, da diese Optiken einst für den professionellen Einsatz geschaffen wurden.

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Vergrößern Kamera-Menü von Nikon für alte Objektive ohne CPU und für Manual-Fokus-Optiken

© David Wolski

Neue DSRLs von Nikon: Alte Objektive ersetzen?

Wer eine professionelle Nikon DSLR mit Vollformatsensor wie die D800 erwirbt, wird über einen Hinweis im Handbuch stolpern, das auf eine eingeschränkte Objektivauswahl hinweist. Laut Handbuch kommen für die maximale Schärfe bei Fotos nur einige, ausgewählte Linsen in Frage und Nikon listet hier nur neue AF-S-Objektive auf. Haben ältere Objektive bei Vollformat-Kameras wie der D800 ausgedient? Natürlich empfiehlt Nikon zu einer neuen Kamera auch neue Objektive. Allerdings funktionieren prinzipiell auch alle anderen Objekte mit F-Bayonett an der D800. An die optische Leistung stellt die Kamera indes besondere Ansprüche und es kommen hier nur hochwertige Objektive in Frage. Da die Auflösung von Vollformat-Kameras wie der D800 mit 36 Megapixeln in Bereiche vordringt, die bisher digitalen Mittelformat-Kameras vorbehalten waren, fallen Defekte auf der Linse sofort auf. Verzeichnungen und Farbverschiebungen verstärken sich. Ein Objektiv, das bisher gut genug für Diafilm war, liefert trotzdem auch mit Megapixel-Monstern wie der Nikon D800 ausgezeichnete Ergebnisse. Zum Vergleich: Der stets sehr eifrige Blogger und Fotograf Ken Rockwell verglich die Auflösung eines professionell gescannten 35mm Diafilms mit der eines 24-Megapixel-Bildsensors. Allerdings: Hochauflösende Diafilme wie der Fuji Velvia 50 bieten dennoch eine feinere Granularität. Fuji gibt die Leistung dieses Films unter idealen Kontrastbedingungen mit 160 Zeilen pro Millimeter an. Eine Kamera bräuchte einen Bildsensor mit 87 Megapixeln, um an diese Auflösung heran zu kommen.

(Video) 📷 Analoge Fotografie: Alte Objektive an modernen Kameras - Der ultimative Guide

Als Klassiker kommt bei einer Kamera wie der D800 beispielsweise das Nikon AF 35-70mm 1:2.8 D in Frage, sowie viele andere Linsen der D-Serie, welche für den professionellen Einsatz gebaut wurden. Keine Überraschung: Kult-Objektive dieser Art sind auch heute auf Ebay nicht zum Schnäppchenpreis zu haben, sondern gesuchte Raritäten.

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Vergrößern Das Nikon-F-Bajonett: Professionelle und semi-professionelle digitale Nikons ab der D200 unterstützen alte Objektive bis zurück zur AI-Variante und sogar MF-Objektive ohne Autofocus und CPU

© David Wolski

Minolta/Konika und Sony: Gute Gelegenheiten

Sony ist ein Newcomer bei digitalen Spiegelreflexkameras und brachte erst 2006 die Sony Alpha 100 auf den Markt. Allerdings geht die Geschichte der DSLRs von Sony viel weiter zurück: Zum Start seiner semi-professionellen Kameras übernahm Sony die komplette Kamera-Sparte von Konica-Minolta. Mit dem Ergebnis, dass heute die Spiegelreflexkameras von Sony (Alpha-Serie) über ein A-Bajonett verfügen, das zu vielen älteren Objektiven von Minolta/Konica kompatibel ist, die ab 1985 gebaut wurden. Allerdings geht es bei Sony auch um Gewicht und Handhabe und der Hersteller hat bei seinen neuen NEX -Systemkameras das Bajonett für kleinere und leichtere Objekte optimiert. Auf das NEX-Bajonett passt mit seinem kleinen Durchmesser keine Optik mehr von Minolta/Konika. Das System von Minolta/Konika war das typische Einsteigersystem und zeichnete sich durch passable und erschwingliche Objektive aus. Die Qualität ist ordentlich, auch wenn professionelle Qualität hier selten gebaut wurde. Es gibt trotzdem bei den Festbrennweiten einige Kult-Objekte wie etwa das legendäre Minolta AF 50mm 1:1,7 und andere Schätze mit sehr kleiner Blendenzahl und hoher Lichtstärke.

Pentax K-Bajonett: Große Auswahl

Ebenfalls aus den 70er Jahren stammt das K-Bajonett von Pentax, auch „PK Mount“ genannt. Von Carl Zeiss für ein gemeinsames Projekt entwickelt, war der Anschluss am Ende im professionellen wenig erfolgreich, sondern wurde von vielen anderen Herstellern lizenziert.

Generell funktionieren Objektive mit K-Bajonett bis heute an modernen, digitalen Spiegelreflexkameras von Pentax. Allerdings bleiben - trotz passenden Objektiven - einige Einschränkungen: Bis zur neueren Variante K-AF gibt es weder Autofocus noch Springblende. Beides müssen Sie per Hand einstellen. Das K-Bajonet hat heute Exoten-Status. Nicht etwa, weil es wenig Objektive dafür gäbe - im Gegenteil, es gibt genügend. Es haben sich schlicht Pentax Digitalkameras im DSRL-Segment bislang nicht behaupten können.

Alte Objektive an neuen Kameras verwenden (5)

Vergrößern Das K-Bajonet an einer Pentax K10D Digitalkamera

© Bill Bertram 2007

(Video) ALTE OBJEKTIVE an MODERNEN KAMERAS 📷 - wie geht das?

Olympus: Anschlussfreudig dank Adapter

Interessant für Systemkameras und Micro-Four-Thirds ist stets das Objektivsystem OM von Olympus. Bis 2002 hat Olympus das System gepflegt, bevor es zu Gunsten des aktuellen E-System für Micro-Four-Thirds eingestellt wurde. Für die Verwendung der älteren Objektive an Systemkameras mit E-System ist ein Adapter nötig. Da es keine Datenübermittlung und keine Blendenautomatik zwischen Kamera und Objektiv gibt, müssen Sie alle Einstellungen manuell vornehmen und experimentieren. Einfacher ist dagegen der Übergang zwischen E-System und den PEN-Modellen: Mit einem passenden Adapter funktionieren die älteren Objektive für Olympus-Digitalkameras auch an den aktuellen PEN-Kameras.

M42-Anschlussgewinde: Glückssache und Bastelprojekte

Der Anschluss M42 hatte sein Debüt bereits 1949, als Zeiss den Durchmesser bestehender Objektiv-Anschlüsse für die Contax S auf 42mm erweiterte. Heute sind Optiken mit M42-Gewinde eine eigene Kategorie von Ausnahme-Objektiven. M42 war bis in die 70-er Jahre ein weit verbreiteter Standard für herstellerunabhängige Wechselobjektive, die vor den typischen Bajonettanschlüssen verschiedener Hersteller weit verbreitet waren. Es handelt sich um Schraubgewinde mit einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Gewindesteigung von 1 mm. Heute gibt es dafür keine Kameras mehr, wohl aber Adapter und einen nicht gerade kleinen Markt an gebrauchten Objektiven. Zwar ist hier auch viel Ausschuss zu finden, der allenfalls für digitale Lomografie interessant ist. Aber es gibt auch echte Perlen - etwa M42-Optiken von Carl Zeiss, wie das Tessar und Flektogon. Einige Festbrennbreiten, sowie Optiken von Pentacon sind an Lichtstärke und Schärfe nur noch selten bertroffen worden. Ein weiterer Bereich für M42 sind Spezialobjektive wie Fisheye-Linsen, Shift/Tilt-Objektive, Astrofotografie-Optiken und Balgenapparate. Wer hier Zeit, Geduld und Experimentierfreude aufbringt, kommt über M42 zu einzigartigen Optiken und Zubehör.

Der Anschluss an die Kamera erfolgt auch hier über einen Adapterring. Canon bietet für Kenner sogar einen M42-EF-Adapter mit integriertem Chip an, um M42-Hardware an einer modernen EOS zu betreiben. Die Investition lohnt sich, wenn M42-Hardware ernsthaft an einer Canon-Kamera betrieben werden soll. Generell ist bei M42-Objektiven zu beachten, dass diese einen Umschalter von automatischer Blende zur manuellen Blende haben - oder eine Vorwahlblende mit Blendenring. Die automatische Springblende funktioniert nämlich bei einem Einsatz an einem Objektivadapter nicht, und ein Objektiv mit Auto-Blende können Sie dann nur voll aufgeblendet nutzen. Ein anderes Problem ist die Abblendung mittels Blendenvorwahl: Sie dürfen nicht zu weit abblenden, da sonst das Bild im Sucher der DSLR zu dunkel ist.

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Vergrößern Diverse Adapterringe für moderne Systemkameras, um alte Fremdobjektive zu verwenden

© www.bhphotovideo.com

Experimentalfotografie

Bei eigenen Experimenten geht es nicht immer nur um gestochen scharfe Bilder in riesigen Auflösungen. Oft ist einfach der Spaß an Experimenten die Motivation, alte Ausrüstung an neuen Digitalkameras zu verwenden. Der Markt für Experimente ist nicht mal besonders klein. Und so gibt es diverse Adapter für alle praktikablen Objektiv-Kamera-Kombinationen. Eine große Auswahl bieten die Adapterringe von Novoflex . Generell gilt hier aber, dass Sie Blende, Fokus und in den meisten Fällen auch Belichtungszeit an der Kamera per Hand einstellen müssen. Es eignen sich dafür also grundsätzlich nur bessere Systemkameras und DSLRs mit klassischen Bedienelementen. Unbedingt sollten Sie die Kombination zuerst an der Kamera testen, ob die Ergebnisse und das Handling überhaupt akzeptabel sind. Adapter kaufen Sie deshalb besser im Fotogeschäft, mit der Möglichkeit, alles vor Ort auszuprobieren, und nicht etwa in Web-Shops, wo Sie die Ware nur als Screenshot sehen und sich auf Aussagen anderer Fotografen verlassen müssen.

(Video) Objektive für Umsonst?! Alte Linsen an neuen Kameras! Objektiv - Adapter für kreative Fotografen.

FAQs

Alte Objektive an neuen Kameras verwenden? ›

Damit ein Adapter zwischen Objektiv und Kamera passt, muss das Auflagemaß des Objektivs größer sein als das der Kamera. Sonst stimmt der Abstand zwischen Objektiv und Sensor nicht. Das schränkt die Fokussierung ein – das Objektiv ist nur im Nahbereich nutzbar.

Kann man jedes Objektiv auf jede Kamera tun? ›

Nikon baut seit 1959 Spiegelreflexkameras ausschließlich mit dem sogenannten F-Bajonett. Theoretisch sollten deshalb alle Objektive auf alle Kameras passen. Doch in der Praxis gibt es Einschränkungen. Bis 1977 baute Nikon Objektive vom Typ A, C und K ohne das AI-System (AI = Aperture Index).

Ist ein neues Objektiv besser? ›

Auch die schlechtere Bildqualität von alten Objektiven muss als Nachteil verbucht werden. Dazu sei aber auch gesagt, dass moderne Objektive locker mehr als das Zehnfache kosten. Den Unterschied der Bildqualität ist vor allem bei einer offenen Blende auffällig.

Sind Kamera Objektive genormt? ›

Es ist nicht genormt und variiert je nach Kamerahersteller und -system. Damit die Objektive bis unendlich fokussieren, muss das Auflagemaß der eingesetzten Kamera mindestens gleich lang oder kürzer sein als das des ursprünglichen Bajonettsystems.

Welches Objektiv passt zu meiner Kamera? ›

Am einfachsten findest du heraus, welches Objektiv zur Kamera passt, indem du dir die Objektivbajonett-Markierung vorne an deiner EOS Kamera ansieht. Entferne dazu das Objektiv durch Drücken der Objektiv-Entriegelung und anschließendes Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn.

Kann ich meine alte Objektive an Digitalkameras verwenden? ›

Die alten Objektive passen auf die neuen Kameras. Nikon hat dagegen seinen F-Bajonettanschluss stetig weiterentwickelt. Die meisten älteren Nikon-F-Objektive funktionieren auf vielen neuen digitalen F-Kameras nicht oder nur eingeschränkt.

Kann man Canon Objektive auf Nikon? ›

Canon-Objektive an Nikon-DSLR verwenden

für das jeweils andere System an seinem eigenen System verwenden kann. per Hand einstellen müssen, bei Nikon-Objektiven mit Blendenring allerdings kein grossartiges Problem. So kann man also einfach und fast problemlos seine Nikon-Objkeitve auch an Canon-Kameras verwenden.

Wie wichtig ist ein gutes Objektiv? ›

Wenn du Objekte fotografierst, die sich sehr schnell bewegen, ist ein guter Autofokus Gold wert. Je besser ein Objektiv für eine Kamera geeignet ist und je besser der Autofokus-Motor ist, desto besser werden auch die Ergebnisse sein.

Für was ist ein Objektiv gut? ›

Über Objektive:

Nur Makroobjektive sind für das Fotografieren flacher Objekte gemacht. Alle andere Linsen sind für das Fotografieren sich bewegender dreidimensionaler Motive gemacht.

Wann ist ein Objektiv am schärfsten? ›

Die meisten Objektive sind zwischen f/5,6 und f/8 am schärfsten. Wenn du an einem hellen, sonnigen Tag fotografierst, solltest du die Blende auf eine Zahl zwischen f/4 und f/8 einstellen und schauen, ob das einen Unterschied macht.

Was sind Objektive Kamera? ›

Ein Objektiv ist ein sammelndes optisches System, das eine reelle optische Abbildung eines Gegenstandes (Objektes) erzeugt. Es ist die wichtigste Komponente abbildender optischer Geräte, zum Beispiel von Kameras, Ferngläsern, Mikroskopen, Projektoren oder astronomischen Teleskopen.

Für welche Entfernung Welches Objektiv? ›

Große Brennweiten und weicher Hintergrund
Brennweite35 mm170 mm
Abstand zum Motiv3 m15 m
Schärfentiefe von bis2,4 bis 4 m14,2 bis 15,9 m
Ausdehnung der Schärfentiefe1,6 m1,7 m
Jun 18, 2021

Welche Objektive passen auf Canon EOS 100d? ›

Die richtige Objektivauswahl hat natürlich einen wesentlichen Einfluss auf die Bildqualität Deiner Fotos.
  • Canon EF-S 24 mm/2,8 STM Pancake Festbrennweite.
  • Canon EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 IS II Zoomobjektiv.
  • Canon EF 50mm 1:1.8 STM Festbrennweite.
  • Canon EF-S 18-135mm 1:3.5-5.6 IS STM Zoomobjektiv.
Feb 11, 2017

Welche Objektive braucht man als Hobbyfotograf? ›

Das sind Bens Top 3 Objektive:
  1. Teleobjektiv. Das 70-200mm Teleobjektiv*, egal ob von Canon, Sony oder Nikon, ist die gängigste Teleobjektiv-Brennweite. ...
  2. Weitwinkelobjektiv. Bens „immerdrauf“ Objektiv und das, was er am meisten benutzt. ...
  3. Festbrennweite.
Aug 25, 2019

Welche Objektive für Systemkamera? ›

Beliebt und empfehlenswert: Makro-Objektive
  • 1/15. Canon RF 85mm f2 Macro IS STM. ...
  • 2/15. Canon RF 100mm f2. ...
  • 3/15. Canon EF-M 28mm f3. ...
  • 4/15. Canon EF 100mm f2. ...
  • 5/15. Nikon Nikkor Z MC 50mm f2. ...
  • 6/15. Nikon Nikkor Z MC 105mm f2. ...
  • 7/15. Nikon AF-S Nikkor Micro 105mm f2. ...
  • 8/15. Nikon AF-S DX Micro Nikkor 40mm f2.
Jan 2, 2022

Welche Objektive gehen auf die Canon EOS? ›

10 erschwingliche Objektive für Spiegelreflexkameras von Canon
  1. Canon EF 40 mm f/2,8 STM. ...
  2. Tamron 90 mm f/2,8 SP Di Makro. ...
  3. Canon EF 50mm f/1,8 STM. ...
  4. Canon EF 50 mm f/1,4 USM. ...
  5. Sigma EX 10-20 mm f/3,5 DC HSM. ...
  6. Canon EF 85 mm f/1,8 USM. ...
  7. Canon EF-S 10-18 mm f/4,5 – 5,6 IS STM. ...
  8. Tamron 18-270 mm f/3,5-6,3 Di II VC PZD.

Bei welcher Blende ist das Bild am schärfsten? ›

Die optimale Blende mit der besten Schärfe liegt bei f11. Ein zu starkes Abblenden sollte also vermieden werden. Bei Blende f11 ist das Bild schärfer und kontrastreicher.

Wann ist das Bild scharf? ›

Damit ein Objekt scharf abgebildet wird, muss das vom Motiv reflektierte Licht mit einem Linsensystem so gebrochen werden, dass der Brennpunkt auf den Kamerasensor trifft. Ein Foto enthält grundsätzlich allerdings immer Unschärfe.

Welches ist das schärfste Canon Objektiv? ›

229 Canon Objektive im Test – Die 6 besten Optiken 2022
  • Bestes Portrait-Objektiv: Canon 50 mm F1. ...
  • Bestes Tele-Objektiv: Tamron 70-300 mm F4. ...
  • Bestes Allrounder-Objektiv: Sigma 18-250 mm F3. ...
  • Bestes Kit-Upgrade: Sigma 17-50 mm F2. ...
  • Bestes Weitwinkel-Objektiv: Canon EF-S 10-18 mm F4. ...
  • Bestes Makro-Objektiv: Sigma 105 mm F2.
Jul 3, 2019

Was bedeutet AF Objektiv? ›

Bei Tamron und Nikon ist am Anfang die Bezeichnung AF zu finden. Dies bedeutet „Autofokus“, also, dass das Objektiv automatisch scharfstellen kann. Bei den anderen Herstellern wird dieser Punkt in der Benennung der Objektive nicht erwähnt.

Was bedeuten die Angaben auf einem Objektiv? ›

Diese Zahlen bezeichnen die Lichtstärke bzw. Blende deines Objektivs. Mit Lichtstärke ist die größte Blendenöffnung gemeint, die bei dem jeweiligen Objektiv zur Verfügung steht. Je kleiner diese Zahl ist (z.B. 1.8, 1.4, 1.2), desto lichtstärker ist das Objektiv und umso teurer wird es.

Was ist subjektiv und Objektiv? ›

"Objektiv" ist das Gegenteil von "subjektiv". Dieser Begriff bedeutet in etwa so viel, dass ein bestimmter Sachverhalt oder eine bestimmte Meinung gänzlich unbeeinflusst von eigenen Gefühlen und Erfahrungen bewertet wird.

Welche Blende bei welcher Entfernung? ›

Bei einer Blende von f/11 oder f/16 bleiben entfernte Objekte jedoch scharf, auch wenn dein Objektiv etwas näher fokussiert. Generell ist es also so, dass die Hyperfokale Distanz mit jeder Blendenstufe etwas näher an dein Objektiv herankommt.

Welche Brennweiten braucht man wirklich? ›

Als Faustregel gilt dabei: je kürzer die Brennweite, desto größer der Bildausschnitt. Motive im Breitbildformat, die weitläufige Landschaften oder Panoramen darstellen, sind mit einer Brennweite von 15 bis 20 Millimeter sehr gut aufzunehmen. In diesem Bereich kommt der Weitwinkel zum Einsatz.

Was bedeutet die mm bei einem Objektiv? ›

Die Brennweite wird in Millimetern angegeben und bedeutet, streng genommen, die Entfernung zwischen der Aufnahmeebene (Bildsensor oder Film) und der Objektiv-Hauptebene.

Welche Objektive passen auf die Canon EOS 90D? ›

Verwandte Produkte
  • EOS 90D. Eine DSLR mit Vollausstattung – damit kommst du nah an die Action und fotografierst spontan mit erstklassiger Qualität und 32,5 Megapixeln. ...
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Was ist der Unterschied zwischen Canon EF und EF-S? ›

EF und EF-S Objektive haben unterschiedliche Anschlüsse. Die EF (mit dem roten Punkt) passen sowohl auf Vollformat- als auch auf Crop-Kameras. EF-S Objektive (mit dem weißen Punkt) passen nur auf Crop-Kameras. Es gibt aber auch Objektive mit rotem Punkt (z.B. von Tamron), die für APSC Sensoren optimiert wurden.

Welche Objektive braucht man als Fotograf? ›

In der Regel reichen jedem Fotografen drei Objektive: Weitwinkel, Tele und Festbrennweite.

Welches Objektiv für Anfänger? ›

Das 50mm Objektiv ist ideal für den Einstieg in die Fotografie. Es ist günstig, klein und man kann mit der hohen Lichtstärke von f/1.8 super Portraits mit unscharfem Hintergrund fotografieren.

Welches Objektiv eignet sich für Hundefotografie? ›

Wenn du nur ein Objektiv kaufen möchtest, wähle ein Teleobjektiv, welches einen größeren Brennweitenbereich abdeckt. Ein gutes Beispiel für ein günstiges Teleobjektiv ist das 70-300 mm f/4.5-6.3. Wenn du nach etwas Besserem suchst, würde ich dir das 70-200 mm 2.8 empfehlen.

Welche Objektive passen auf die Canon EOS 6d? ›

Entdecke die faszinierende Welt der Canon EF Objektive für das Vollformat, die mit einer unerreichten Kombination aus Qualität und Leistung überzeugen.
  • EF 16-35mm 1:4L IS USM. ...
  • EF 24-105mm 1:4L IS II USM. ...
  • EF 85mm 1:1,8 USM. ...
  • EF 100mm 1:2,8L Macro IS USM. ...
  • EF 70-200mm 1:4L IS II USM. ...
  • EF 70-300mm f/4-5.6 IS II USM.

Wie viel kostet ein gutes Objektiv? ›

Nikon AF-S DX 35mm / 1.8 (179 Euro*)

Tolles Porträt-Objektiv mit wenig Gewicht (200 Gramm). Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis! Dieses Objektiv sollte nur an Kameras mit APS-C-Sensor (und nicht Vollformat) verwendet werden!

Welches Objektiv für Gruppenfoto? ›

Bei größeren Gruppen helfen Ihnen zwei Dinge: Ihre Füße und ein Weitwinkelobjektiv. Letzteres sollte eine Brennweite unter 50 mm haben. Zu niedrig sollte die Brennweite aber auch nicht sein, da dies zu Verzerrungen im Foto führen kann. Am besten eignet sich ein Objektiv mit einer Brennweite zwischen 28 mm und 35 mm.

Welche Objektive passen auf Canon EOS M50 Mark II? ›

Für die Canon EOS M50, M6 Mark II und Co. würden wir als Teleobjektiv das Canon EF-M 55-200mm f/4.5-6.3 IS STM empfehlen. Die maximale Brennweite von 200mm ist zwar nicht rekordverdächtig, gleiches gilt für die Lichtstärke von f/4.5-6.3, doch beide Werte sind in unseren Augen für Hobbyfotografen mehr als ausreichend.

Welche Objektive für Canon EOS M50? ›

  • Canon EF-M 15-45mm f/3.5-6.3 IS STM. Gewicht: 130 g. ...
  • Canon EF-M 22mm f/2 STM. Gewicht: 105 g. ...
  • Canon EF-M 28mm f/3.5 Macro IS STM. Gewicht: 130 g. ...
  • Samyang 50mm f/1.2 AS UMC CS. Gewicht: 368 g. ...
  • Canon EF-M 11-22mm f/4-5.6 IS STM. ...
  • Canon EF-M 18-150mm f/3.5-6.3 IS STM. ...
  • Canon EF-M 55-200mm f/4.5-6.3 IS STM. ...
  • Vergleichstabelle.

Welches Zoom Objektiv Canon? ›

Wenn dir Lichtstärke nicht ganz so wichtig ist, dann empfehle ich das Canon EF 70-200mm f/4L IS USM. Es zählt zu den schärfsten Zoomobjektiven auf dem Markt. Möchtest du mehr Lichtstärke, dann empfehle ich dir das Canon EF 70-200mm f/2.8L IS II USM. Beides sind High End Objektive, die auch ihren Preis haben.

Hat MFT noch Zukunft? ›

Das Jahr 2022 konnte aus diesem Grund eigentlich schon Ende Februar als das Jahr des Micro-Four-Thirds-Formats bezeichnet werden, denn dass innerhalb eines Monats mit der Panasonic GH6 und der OM System OM-1 gleich zwei neue MFT-Flaggschiffe vorgestellt wurden, war definitiv eine Besonderheit.

Ist Vollformat so viel besser? ›

Fazit: Ja, die Kombination von Vollformat-Kamera und Objektiven ist teurer und schwerer / größer als bei APS-C. Mir ist das aber die bessere Bildqualität / Low Light Performance, das Freistellungspotential und die besseren Möglichkeiten im Weitwinkelbereich wert.

Wann lohnt sich eine Vollformatkamera? ›

Vollformat-Sensoren mit einer hohen Auflösung sind nützlich, wenn man sehr feine Details aufzeichnen möchte und/oder Bildausschnitte stark vergrößern möchte, geringere Auflösungen sind geeigneter für Restlichtfotografie.

Was bringt Vollformat? ›

Einer der Gründe, warum viele Profi-Fotografen auf Vollformat schwören, ist der größere Bildwinkel im Vergleich zu kleineren Sensoren. Somit ist man bei weitwinkligen Aufnahmen, wie beispielsweise in der Landschafts- oder Architekturfotografie, mit einer Vollformatkamera im Vorteil.

Was spricht für MFT? ›

Der Gewichtsvorteil von MFT ist ein Fakt, ebenso wie die Stärken von Vollformat bei Auflösung, High-ISO und Schärfentiefe Fakt sind. MFT ist natürlich nicht für Jedermann und jede Frau das Richtige.

Warum MFT Sensor? ›

Warum eine Kamera mit MFT Sensor

Die Schärfentiefe einer MFT Kamera ist höher als bei einer Kamera mit Vollformatsensor. Dadurch und die gleichzeitig geringere Naheinstellgrenze eignet sich dieses System hervorragend für die Makrofotografie.

Welche Kameras haben MFT? ›

1 - 2 von 13 der besten MFT-Kameras im Vergleich
  • Panasonic Lumix DC-GH5EG-K.
  • Panasonic Lumix DC-G9EG-K.
  • Olympus OM-D E-M5 Mark III.
  • Olympus V210010BE000.
  • Olympus OM-D E-M5 Mark II.
  • Olympus E-M1 OM-D.
  • Olympus ? V210011BE000.
  • Olympus PEN E-PL10.

Ist Vollformat schärfer? ›

Da auch die kamerainternen Bildprozessoren eine Rolle spielen, wird das Bild des 96 MP Vollformatsensors am Monitor definitiv schärfer sein. Zusammenfassend macht es wenig Sinn, mit 1:1 Ansichten die Schärfe unterschiedlich großer oder unterschiedlich dicht gepackter Sensoren zu vergleichen.

Was ist der Unterschied zwischen Vollformat und Halbformat? ›

Die in Spiegelreflexkameras am häufigsten verwendeten digitalen Bildsensoren haben entweder das ursprüngliche Kleinbildformat von 24 x 36 mm (Vollformatsensoren, bei Nikon mit FX bezeichnet) oder das etwas günstigere Halbformat 15.6 x 23.5 mm (bei Nikon DX-Format) oder 14.8 x 22.2 mm (APS-C – Format von Canon).

Welche vollformatkamera ist die beste? ›

Auf Platz 1 der besten Vollformatkameras ist bei uns klar die Panasonic Lumix S5. Sie kombiniert einen Vollformatsensor mit einem kompakten und ergonomischen Gehäuse und zeigt, dass Panasonic aus seinen frühen spiegellosen Vollformatmodellen gelernt hat.

Was bedeutet Vollformat bei Kamera? ›

Im engeren Sinne steht Vollformat für ein Film- oder Sensorformat, welches den Bildkreisdurchmesser der an der fraglichen Kamera eingesetzten Objektive voll ausnutzt.

Was ist der Unterschied zwischen Vollformat und APS-C? ›

Sowohl APS-C- als auch Vollformatsensoren erzeugen Bilder mit einem Standardseitenverhältnis von 3:2, und APS-C-Sensoren können die gleiche Anzahl von Megapixeln haben wie Vollformatsensoren. Ein Vollformat-Bildsensor ist jedoch etwa 63% oder 1,6-mal größer als ein Bildsensor im APS-C-Format.

Welche vollformatkamera zum Filmen? ›

Besonders empfehlen kann ich dir die Sony α1 (Januar 2021, mit 5.5 EV IBIS), Canon EOS R5 (Juli 2020, mit 8.0 EV IBIS), Nikon Z7 II (Oktober 2020,) und Sony α7S III (Juli 2020, mit 5.5 EV IBIS). Alle vier sind gigantisch gute Vollformatkameras, die sich super zum Fotografieren und Filmen eignen.

Wie groß ist Vollformat? ›

Die Geschichte des Vollformats

Bei Fotos läuft der Film horizontal durch die Kamera. Dies ermöglicht das größte der gängigen Bildformate für 35-mm-Filme mit den Maßen 36 mm x 24 mm und 8 Perforationen für jedes Bild, was traditionell als Vollformat bezeichnet wird.

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Author: Twana Towne Ret

Last Updated: 06/02/2022

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